Zur Ausstellung Stichwortkarten für den Rundgang Geplant sind etwa 12 Minuten. Verteilt die Karten so, dass alle ungefähr gleich lange sprechen. Die Gedichtanalyse kann auf mehrere Personen aufgeteilt werden. Nutzt die Stichwörter als Unterstützung und erklärt mit eigenen Worten.
Karten drucken Eingang · ca. 1 Minute Industriezeitalter: Fabriken, wachsende Städte, soziale Gegensätze Leitfrage: Wie verändert sich Literatur, wenn sich die Welt verändert? Sechs Räume; Gedicht als zentrales Exponat 01 · Zeit · ca. 1 Minute Etwa 1880–1900; fließende Grenzen Berlin und München; frühe literarische Moderne 1889: Vor Sonnenaufgang und Freie Bühne 02 · Kontext · ca. 1,5 Minuten Industrialisierung: neue Technik und Arbeit Urbanisierung: Landflucht, Mietskasernen, Gegensätze Soziale Frage: Arbeits- und Wohnbedingungen 03 · Ideen · ca. 1,5 Minuten Genau beobachten; auch das Unschöne zeigen Kunst = Natur − x: Darstellung nähert sich Wirklichkeit Milieu und Vererbung; Dialekt und Alltagssprache Sekundenstil: Erzählzeit nähert sich erzählter Zeit 04 · Autoren · ca. 1 Minute Arno Holz: Lyrik und Kunsttheorie Johannes Schlaf: gemeinsame Sprachexperimente mit Holz Gerhart Hauptmann: soziales Drama; Nobelpreis 1912 05 · Werke · ca. 1 Minute Vor Sonnenaufgang (1889): neuer Reichtum und Familienkonflikte Die Weber (1892): Not und Aufstand der Weber von 1844 Papa Hamlet (1889): Alltagssprache, Details, soziales Elend 06 · Gedicht · ca. 4 Minuten V. 1–16: Großstadt, Müdigkeit, Abstumpfung V. 17–42: früherer Traum als friedliche Gegenwelt V. 43–47: Bettler; Mich … fröstelte! Form: ABAB, Reimpaare, isolierter Schluss Sprache: Schmutz-Metapher, Sinneseindrücke, Straßenruf Einordnung mit Versen begründen; subjektive Traumwelt beachten Abschluss · ca. 0,5 Minuten Zur Leitfrage zurückkehren Fazit: kurze Gegenwelt; soziale Wirklichkeit bleibt Handout anbieten; Fragen zulassen